Für Coaching & Beratung

Deine Website für Coaching und Beratung

Du verkaufst kein Produkt, sondern Vertrauen in eine Zusammenarbeit. Deine Website muss deshalb etwas anderes leisten als eine Verkaufsseite — hier steht, was.

Das eigentliche Problem: Vertrauen ohne Versprechen

Wer eine Steuerberatung sucht, weiß ungefähr, was er bekommt. Wer ein Coaching sucht, weiß es nicht — und genau darin liegt die Schwierigkeit deiner Website. Du kannst kein Ergebnis garantieren, du kannst keine Preisliste wie eine Werkstatt aufhängen, und du konkurrierst mit einem Markt, in dem sehr viele sehr Ähnliches behaupten.

Deine Website muss deshalb etwas anderes leisten als Verkaufen: Sie muss glaubhaft machen, dass ein Gespräch mit dir sich lohnt. Das ist eine niedrigere Hürde — und eine, die man gestalterisch tatsächlich nehmen kann.

Was zählt

Vier Dinge, die deine Seite leisten muss

Dich zeigen

Bei Coaching und Beratung ist die Person das Angebot. Ein gutes Foto und ein Text, der nach dir klingt, wirken stärker als jede Methodenliste.

Passung klären

Nicht jeder Mensch ist dein Fall. Wenn deine Seite klar sagt, für wen du arbeitest — und für wen nicht —, kommen bessere Anfragen und weniger davon.

Ablauf greifbar machen

Was passiert nach dem Erstgespräch? Wie viele Sitzungen? Wo, wie lange, wie oft? Unsicherheit über den Ablauf ist der häufigste Grund, warum niemand schreibt.

Eine einzige Handlung anbieten

Nicht Newsletter, Download, Anruf und Formular gleichzeitig. Ein klares Ziel — meist das kostenlose Erstgespräch — konvertiert deutlich besser.

Was auf eine Coaching-Website gehört

Aus der Arbeit mit beratenden Berufen hat sich diese Struktur bewährt. Sie kommt mit fünf Seiten aus — mehr braucht kaum jemand am Anfang:

  • Startseite: In einem Satz, wem du wobei hilfst. Dann dein Bild, die drei Situationen, in denen Menschen zu dir kommen, ein kurzer Ablauf und der Weg zum Erstgespräch.
  • Angebot: Deine Formate mit Umfang und, wenn möglich, Preis. Ein Preis schreckt weniger ab als seine Abwesenheit — wer ihn verschweigt, wird auf teuer geschätzt.
  • Über mich: Ausbildung und Erfahrung ja, aber vor allem: warum du diese Arbeit machst. Das ist der Absatz, der über Sympathie entscheidet.
  • Für wen (optional): Wenn du eine klare Zielgruppe hast — Führungskräfte, Gründerinnen, Menschen in Umbrüchen —, verdient sie eine eigene Seite.
  • Kontakt: Formular mit wenigen Feldern. Je mehr du abfragst, desto weniger Anfragen bekommst du.

Der Satz, an dem alles hängt: Die erste Zeile deiner Startseite sollte eine konkrete Situation benennen, nicht eine Methode. „Wenn du deinen Job nicht mehr erträgst, aber nicht weißt, was stattdessen" wirkt anders als „Systemisches Coaching nach dem lösungsorientierten Ansatz".

Häufige Fehler auf Coaching-Websites

Methodennamen statt Nutzen. Deine Ausbildung interessiert Kolleginnen und Kollegen. Wer Hilfe sucht, will wissen, ob sein Problem darin vorkommt.

Kein Gesicht. Erstaunlich viele Coaching-Seiten zeigen Stockfotos von Menschen, die es nicht gibt. Ein ehrliches Foto von dir ist besser als jede Bildagentur — auch wenn du dich darauf nicht magst.

Zu viele Angebote. Sieben Formate wirken nicht vielseitig, sondern unentschlossen. Zwei bis drei reichen.

Kein Preisrahmen. „Preise auf Anfrage" kostet Anfragen. Eine Spanne oder ein Einstiegspreis genügt, um die Hürde zu senken.

Der Kontakt versteckt sich. Wenn der Weg zum Gespräch nur im Menü steht, wird er selten gefunden. Er gehört nach jedem größeren Abschnitt.

Kurz zum Rechtlichen

Coaching ist keine Heilbehandlung. Wenn deine Texte in Richtung Heilung, Therapie oder psychischer Erkrankungen gehen, kann das berufsrechtlich heikel werden — Stichwort Abgrenzung zur Psychotherapie. Wir achten beim Texten darauf, formulieren aber keine Rechtsberatung; im Zweifel lohnt ein Blick von fachkundiger Seite.

Häufige Fragen

Was Beratende uns fragen

Ich habe noch keine Texte. Ist das ein Problem?

Nein, das ist der Normalfall. Wir arbeiten aus dem Erstgespräch heraus: Du erzählst, wie du arbeitest und mit wem, wir machen daraus einen Entwurf. Den änderst du, bis er nach dir klingt.

Brauche ich ein professionelles Foto?

Es hilft sehr. Ein gutes Porträt ist bei personenbezogenen Angeboten die Investition mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung — deutlich wirksamer als eine weitere Unterseite.

Soll ich meine Preise veröffentlichen?

Unsere Empfehlung: ja, mindestens als Einstiegspreis oder Spanne. Wer den Preis nicht findet, vermutet den höheren — und schreibt oft gar nicht erst.

Kann ich später Angebote ergänzen?

Ja, das ist im Mietmodell ausdrücklich vorgesehen. Neue Formate, geänderte Preise, ein zusätzlicher Abschnitt — solche Anpassungen sind Teil der laufenden Betreuung.

Brauche ich einen Blog?

Nur, wenn du wirklich regelmäßig schreiben willst. Ein Blog mit drei Beiträgen aus dem letzten Jahr schadet dem Eindruck mehr, als er nützt. Ohne geht es auch.

Lass uns über dein Angebot sprechen

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Struktur zu deiner Arbeit passt — und ob wir überhaupt die Richtigen dafür sind.

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